Definiere: Hölle.

J.-P. Sartre: „Die Hölle, das sind die anderen.“

A. Bierce: „Hölle, die – Residenz toter Lexikographen.“

A.C. Frost: „In der Hölle regnet es ständig. Von unten.“

Und was meinen meine werten Leser?

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5 Kommentare

Eingeordnet unter Zungenschlag

5 Antworten zu “Definiere: Hölle.

  1. northbohemian

    Die Hölle wird vorwiegend von Atheisten bevölkert, die sich gegenseitig zu beweisen suchen, sie befänden sich nicht dort, wo sie sich befinden – sondern stattdessen in einem diesseitigen Gefangenenlager des Vatikan, wo man sie permanent unter dem Einfluss von Drogen halte.

  2. Van

    Erfindung einiger Christen um ihren Anhängern ihre Werte aufzuzwingen….

  3. Athanasius Frost

    Unmöglich, Van.
    Das Christentum ist eine jüdische Sekte, die sich auf Jesus von Nazareth als Messias beruft und seiner Lehre folgt. Jesus hat nach der christlichen Überlieferung stets und ausschließlich Liebe und Vergebung gepredigt; insbesondere die Liebe und Vergebung Gottes. Die Hölle hat demnach keinen Platz in der christlichen Religion und kann ergo auch nicht von Christen erfunden worden sein.
    Schon gar nicht, um ein so unchristliches Ziel wie eine Zwangsmaßnahme durchzuführen.

    Du musst dich irren!

  4. Die Hölle.
    Jener sagenumwobener Ort, an dem die Sünder in niemals erlöschenden Feuern ihr tristes Dasein bis zum jüngsten Gericht fristen.

    Klingt für mich wie ein normaler Tag im Büro, in Erwartung auf den Feierabend.

  5. maidlyn

    Himmel oder Hölle?

    Hölle, von altnor. Hel, Totenwelt, in den meisten Religionen als Aufenthaltsort der Verdammten bekannt, sagt das Bertelsmann Lexikon.

    Da die meisten Sünder aber Vergebung bekommen können (Athanasius bestätigt mir dies), dürften in der Hölle demnach also nur diejenigen landen, die trotz der Aussicht auf eine übereifrige Zentralheizung auf ihren Ansichten bestehen.

    Ich persönlich kenne außerdem eine nicht unbeträchtliche Anzahl an Menschen, die sich (aufgrund von regelmäßigen Kirchgängen, entsprechend günstiger Vereinszugehörigkeit, sowie unreflektierter Verbreitung der als „richtig“ geltenden Parolen) bereits sehr sicher sind, ein Platzkarte für eine eigene private Wolke im Himmelsreich in der Tasche zu haben. Ich bin allerdings nicht besonders scharf darauf, mit ihnen eine Ewigkeit zu verbringen.

    In meiner Familie bezeichnet man die untere Hälfte eines Mohnbrötchens als „Hölle“, und es gilt als äußerst unhöflich, langsameren (oder weniger gierigen) Essern die (großzügiger mit Mohn bestückten) „Himmel“ wegzufressen.

    Da ich immer schon einmal Marilyn Manson persönlich treffen wollte, dem Bertelsmann Verlag misstraue, recht häufig friere UND eine heimliche Abneigung gegen Mohn sowie schlechte Gesellschaft habe, fällt MIR zumindest die Entscheidung nicht sonderlich schwer.

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